Sonntag, 15. Januar 2017

[7 Sachen] mit Leckereien

Dieses Wochenende habe ich es mir richtig gut gehen lassen - leckeres Essen, entspanntes Gewerkel und alles in guter Gesellschaft. Dabei herausgekommen sind unter anderem sieben Fotos von Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe. Seht selbst:

Einen verstört blickenden Tassenkuchen gelöffelt. Sorry, Kleiner! // Eating a mug pie. It didn't seem to like it.
Weil wir mit dem ersten Tassenkuchen von oben nicht ganz zufrieden waren, haben wir direkt eine zweite Runde drangehängt. Verwendet haben wir dafür dieses Rezept für 2 Tassenkuchen:

6 EL geriebene Haselnüsse
3 EL Zucker
1 EL Kakaopulver
1 TL Vanillezucker
3 EL Milch
3 EL Öl
1 Ei
1 Msp. Backpulver

Die Zutaten werden zu einem glatten Teig verrührt, in zwei Tassen (Fassungsvermögen: 250 ml) gefüllt und dann 4 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle gestellt. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit einer Portion Orangenschale oder einem Schuss Amaretto (direkt nach dem Backen drüberschütten!) auch sehr lecker sein dürften.
Verschiedene Malzbiere durchprobiert. Das Ergebnis unserer Studien verrate ich euch nächste Woche. //
Opening a couple of malt beers. Next week, I'll show you which was our favourite.

Einen missmutigen Mops mit Hörnchen gezeichnet. // Drawing a disgruntled pug with horns.

Ofengemüse mit Süßkartoffeln und Rosenkohl gekocht. Das Rezept gibt's bei Patricia. // Yam & Brussels sprout. Tasty!


Mit Schrägband einen zerfledderten Tascheneingriff repariert. // Using bias binding to repair a tattered jacket.

Haushaltskram gemacht. Hier: Waschmaschine voller schwarzer Klamotten eingeschaltet. // Doing household stuff.

Schrift gestickt, inspiriert von Brinn Jones (Instagram / Etsy). //
Stitched some words, inspired by Brinn Jones (Instagram / Etsy).
Ein bisschen Haushalt wartet leider noch auf mich, aber danach werde ich mir bei GrinseStern angucken, was ihr anderen so am Wochenende gemacht habt.

Kommt gut in die neue Woche!

I spent the weekend doing all things nice: tasty food, happy crafting and good company. What did you do?

Mittwoch, 11. Januar 2017

[Rezension] Noch so eine Tatsache über die Welt

Ein kleines Mädchen, dessen Mutter sie ganz unerwartet verlassen hat. Ein Witwer, der aus dem Altersheim abgehauen ist und sich jetzt im Kaufhaus versteckt und sich mit einer Schaufensterpuppe angefreundet hat. Eine alte Frau, die sich in ihrem Haus verschanzt hat und ihre Verbitterung durch's Fenster hinausschreit.
Das sind die drei Hautfiguren in Brooke Davis' Erstlingsroman "Noch so eine Tatsache über die Welt" (im Original: "Lost & Found").

Verlinkt bei Mittwochs Mag Ich - ich freu mich immer sehr über Neuentdeckungen!

Zugelaufen ist mir der Roman auf dem Bücherflohmarkt in der Nähe der Berliner Museumsinsel an einem verregneten Dezembersonntag. Ich kruschtelte in diversen Kisten herum, hielt immer wieder besonders hübsche Exemplare hoch (mit Kaltfolienveredelung kann man mich immer begeistern!) und hielt sie dem Lieblingsmenschen unter die leicht gerümpfte Nase (er schätzt an Büchern andere Eigenschaften als ich). Hängen geblieben bin ich dann hier, an einem Buch ohne Kaltfolienveredelung, aber mit dennoch bezaubernder Covergestaltung in nachthimmelblau mit funkelnden Sternen und der Handschrift-Font. Kennt ihr diesen Moment, in dem man über den Rücken von einem von Hunderten Büchern streichelt und beschließt, dass dieses eine Buch das richtige ist, zumindest für diesen Moment?

Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Die Geschichte, wie diese drei ganz unterschiedlichen Menschen losziehen, um die verschwundene Mutter des Mädchens zu finden, war tatsächlich die richtige. Sie ist randvoll mit skurrilen Situationen, wehmütigen Erinnerungen und absurdem Witz. Millie, Karl und Agatha haben mich zum Lachen gebracht - und auch zum Weinen. Mehr als einmal auch zu beidem gleichzeitig.

Es ist eine Geschichte über Trennung und Tod, Verlust und Trauer - aber vor allem über die Frage "Was stellen wir mit der Zeit an, die wir haben?" An meiner Lieblingsstelle denkt Millie darüber nach, warum Geburts- und Sterbedaten auf Grabsteinen eigentlich so betont werden und das Leben dazwischen, auf das es doch eigentlich ankommen sollte, auf einen kleinen, unauffälligen Strich reduziert ist.

Wer - wie ich - den Film "Harold & Maude" schätzt, dürfte Gefallen an diesem Roman finden.

I recently spent half a day in my bed, curled around this novel "Lost & Found" by Brooke Davis. As I only read the German translation, I cannot truly rate the language of the original. But I can tell you that the story about seven years old Millie looking for her mum who left her in a shopping mall made me laugh and cry in equal measure. Accompanied by an widower who ran away from his retirement home and an old lady who yells her at the world in despair and hatred, Millie tours through Australia - thinking about death and life and how to go on when someone important walked out of it one way or the other. It's full of absurd comedy and melancholic memories. I guess, it might me a good book for you, if you also like my favourite movie "Harold & Maude".

Sonntag, 8. Januar 2017

[7 Sachen] im Warmen

Auch an diesem eisigen Sonntag zeige ich euch wieder sieben Sachen, die ich mit meinen Händen gemacht habe ohne die kuschelige Wärme meiner Wohnung verlassen zu haben. Mehr sieben Sachen gibt es bei GrinseStern.

Nach dem Aufwachen erst mal Kerzen angezündet und den Staub auf dem Boden ignoriert. //
Lighting candles, ignoring dust.

Diese ganz zauberhafte Teetasse auf dem Ofen abgestellt. Ist ein super Stövchen.//
Drinking tea out of this ugly cup.

Am Geschenk für eine Freundin weitergestickt. // Stitching.

Diese Episode über Fasernerds und Crafting von Kulturkapital gestartet. // Playing a podcast episode about DIY.

In alten Uninotizen zu Fan Studies geblättert. Darüber würde ich gerne wieder mehr lesen. //
Reading old university notes.

In "Northern Lights" weitergelesen und dabei eingenickert. Das ist nicht die Schuld des Buchs.^^ //
Reading in bed.

Schokolade mit Ingwerstückchen knuspern. Nom nom nom! // Omnomnoming chocolate with ginger.
Jetzt höre ich noch ein Weilchen Garfunkel and Oates und gucke, was andere mit ihrem Wochenende angestellt haben.

Kommt gut in die neue Woche!

As (almost) every week, I'm showing you seven things I did with my hands today. Winter finally came to Stuttgart, so I decided not to leave the house but stay in bed all weekend long to read and stitch. Wonderful! What did you do?

Donnerstag, 5. Januar 2017

Zehn Winterfakten

Astrid mag den Winter - und ruft dazu auf, eine Lanze für die eisige Jahreszeit zu brechen. Nachdem ich vor zwei Jahren freiwillig für ein Wintersemester nach Finnland gegangen bin, fühle ich mich bei ihrer Linkparty gut aufgehoben!

Winter am Meer: Ruissalo im November //Winter at the seaside: Ruissalo in November
  • Bei Eiseskälte bin ich wesentlich einsatzfähiger als in Sommerhitze. Stundenlang wandern im Dezember? Super Idee! Bei über 25 Grad möchte ich hingegen einfach nur schlafen.
  • Trotzdem vermisse ich derzeit die Sauna, die in der Miete meines finnischen Studentenwohnheims inbegriffen war und mehrmals pro Monat reserviert werden konnte. Ein Traum! 
  • 4 Grad kaltes Wasser fühlt sich viel kälter an als -15 Grad kalte Luft. Habe ich in einem finnischen See festgestellt. Brr!
  • In Finnland habe ich auch meinen ersten lebensgroßen Schneemenschen gebaut. Mit Mitte 20!
    Drei Erwachsene und eine große Menge Schnee... // This is what you get if you give a lot of snow to three grown-ups.
    • Meine Herbst-/Wintergarderobe ist viel umfangreicher als meine Sommergarderobe. Ich liebe es, mich in diverse Kleidungsschichten einzumummeln und alles mit flauschigen Accessoires zu verzieren.
    • Winterwetter ist für mich noch lange kein Grund, auf Miniröcke zu verzichten. Solange es Thermostrumpfhosen (Plural!) und Leggins gibt, sind die mindestens genauso kuschlig warm wie Jeans.
    • Seit ich kurze Haare habe, trage ich im Winter Mütze. Ein halber Meter Haare wärmt den Schädel nämlich wesentlich besser als vier Milimeter. (Bestürzenderweise besitze ich dennoch nur eine einzelne Mütze!)

    Bunte Farben leuchten im Schnee viel schöner. // Snow makes colours pop.
    • Ich liebe Schnee! Das Geräusch, wenn frische Flocken unter den Stiefeln knirschen - zauberhaft! Wie das Licht sich darin spiegelt und alles drum herum in vanillefarbenen Schimmer hüllt - traumschön! In der Innenstadt könnte ich trotzdem gut auf das matschige Äquivalent verzichten. 
    • Der Winter ist die perfekte Jahreszeit, um sich zu Hause zu verschanzen und kreative Projekte in Hülle und Fülle umzusetzen - oder sich ganz gemütlich mit einem Buch und heißer Schokolade ins Bett zu kuscheln.
    • Mein liebstes Winterbuch - mit ganz besonderen Schneeflocken! - ist Terry Pratchetts Scheibenwelt-Roman "Wintersmith" (oder: "Der Winterschmied") über die junge Hexe Tiffany Aching, die sich versehentlich in den Wechsel der Jahreszeiten einmischt.
      So sah mein Heimweg im Schnee aus. // This is what it looks like to walk home in the afternoon in Turku, Finland.
        Aber wisst ihr, was mir am Winter am meisten gefällt? Wie sehr ich mich an seinem Ende über jeden Sonnenstrahl und jeden saftig-grünen Grashalm freue. Ohne die Kälte und Dunkelheit in den Monaten davor, wäre deren Wirkung dahin...

        Sonntag, 1. Januar 2017

        [7 Sachen] mit Jahreswechsel

        Na, seid ihr alle gut im neuen Jahr angekommen? Ich habe ein sehr gemütliches Silvester mit dem Lieblingsmenschen in der großen Stadt verbracht. Und dabei sieben Fotos gemacht von Sachen, die ich am Wochenende mit meinen Händen gemacht habe - unabhängig davon, wie lange sie gedauert haben.

        Zum Frühstück den einen oder anderen Pfannkuchen in Ahornsiup ertränkt. //
        Drowning pancakes in maple syrup.

        Meine Fingernägel passend zum Beinkleid lackiert. Sogar mit mattem Überlack! // Applying nail polish.

        Mit dem Lieblingsmenschen um Mitternacht angestoßen. // Clinking glasses with the favourite human.

        Den Boarding Pass für den Rückflug ausgedruckt. // Printing the boarding pass for my flight back home.

        In Walter Moers' wundervollem "Wilde Reise durch die Nacht" geblättert. Die Handlung basiert auf
        Stichen von Gustave Doré. Sehr lesenswert! // Reading a beautifully illustrated book.

        Zu Hause angekommen das erste Kalenderblatt des Jahres aufgeblättert. Ich mag Snoopy! //
        Opening this year's calendar.

        Das selbstgemachte Weihnachtsgeschenk meiner Mutter aufgehängt: Ein Wirrwar. //
        Putting up my mother's Christmas gift.
        Ihr seht: Mein Jahreswechsel war einigermaßen geruhsam - und ein wenig wehmütig mit dem unvermeidlichen Abschied am Flughafen. Umso schöner, wenn man zu Hause so ein tolles Geschenk anbringen kann. Die Idee des Wirrwars entstammt den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett. Es wird von Hexen unter anderem dafür verwendet, um auf magische Weise den Moment einzufangen und herauszufinden, was sich ereignet oder ereignen kann. Gleichzeitig dienen sie auch als eine Art Amulett gegen negative Magie. Hergestellt werden die Wirrware aus  allem, was die Hexe gerade zur Hand hat. Entscheidend ist in den Romanen, dass auch etwas Lebendiges in das Wirrwar eingewoben wird. Oft handelt es sich um ein rohes Ei oder einen lebenden Käfer.

        Meine Mutter und ich teilen eine Begeisterung für die Scheibenwelt-Romane - besonders gut gefallen uns übereinstimmend die Hexen-Romane. Seit der Lektüre der Tiffany-Aching-Romane muss ich schon damit rechnen, von meiner Mutter mit "meine große kleine Hexe" genannt zu werden. Und so war es wohl nur ein kurzer Schritt bis zum Wirrwar - statt eines verderblichen Lebensmittels oder bedauerndwerten Lebewesens entschied sie sich netterweise für eine selbstgezogene Pepperoni.

        Anstatt mein tolles Wirrwar den ganzen restlichen Abend anzuhimmeln, werde ich jetzt noch bei GrinseStern vorbeischauen, wo die sieben Sachen auch in dieser Woche wieder gesammelt werden.

        Kommt gut in die neue Woche, ihr Lieben!

        I had a very quiet but nevertheless New Year's Eve and New Year's Day, spent with my favourite human. After saying goodbye once more at the airport, I had the pleasure to hang up my mum's Christmas present. She made me a shamble which is a handmade device used by Terry Pratchett's witches to detect or amplify magic. We share a love for his Discworld novels, especially those about witches so it was like the perfect gift to me. 

        I hope you had a good start into 2017!

        Samstag, 31. Dezember 2016

        Tschüss, 2016!

        Langsam bricht die letzte Nacht des Jahres an, in der Umgebung erklingt ohrenbetäubender Böllerdonner und es ist an der Zeit, zurück auf dieses 2016 zu schauen. Während es in meinem Umfeld zum gefühlt fiesesten Jahr unserer Zeit gewählt wurde, war es zu mir persönlich recht freundlich, indem es mir beispielsweise direkt nach dem Uniabschluss einen Job verschafft hat. Wohl auch deshalb ist mir dieses Jahr wie Wasser durch die hohle Hand geronnen. Trotzdem habe ich es geschafft, die Vorsätze, die ich zu Beginn des Jahres gefasst hatte, größtenteils umzusetzen.

        Mein Backpatch ist immer noch mein Lieblingsprojekt des Jahres. // Still my favourite project of the year.
        Die meisten von ihnen bezogen sich auf meine Werkeleien und diesen Blog. Insgesamt wollte ich wenigstens zwölf Projekte abschließen - geschafft habe ich am Ende 14, womit ich ziemlich zufrieden bin. Das größte war definitiv der abgeschlossene Galaxien-Quilt, aber auch mit den vielen kleinen Projekten sehr zufrieden, beispielsweise den revoluzzzionären Monstern (hier feministisch, da im Doppelpack und dort als Seelentröster) und den Stickereiprojekten, unter denen mein Amanda Palmer-Backpatch mir besonders viel bedeutet.

        Mit diesen Projekten hat sich mein Blog auf diversen Linkpartys herumgetrieben. Dadurch habe ich viele tolle Blogs neu entdeckt und überall neue Inspirationen aufgesammelt. Überhaupt empfand ich das Bloggen in den letzten Monaten als sehr angenehme Verbindung zu anderen Werkelnden - und dadurch nicht zuletzt auch als starke Verbindung zum werkelnden Teil meines Selbst, das im Austausch mit anderen besonders aktiv wird. Finde ich gut!

        Nachdem ich mit meinen diesjährigen Vorsätzen ganz gut gefahren bin, will ich für's nächste Jahr auch gleich damit weitermachen.

        2017 möchte ich erneut eine Liste abgeschlossener Projekte in meinem Kalender-Notizbuch führen. Das hat mich in den vergangenen Monaten sehr motiviert und gerade zum Jahresende noch einmal richtig angespornt, noch ein paar Kleinigkeiten fertig zu machen. Wenn so auch 2017 (mindestens) zwölf fertige Dinge bei rauskommen, bin ich zufrieden.
        Projekte abschließen ist auch ein gutes Stichwort für meine UFOs, also unfertige Objekte. Davon habe ich einige im Schrank, die ich gerne bis Jahresende loswerden würde - auf die eine oder andere Weise. (Angefangene Quilts würde ich da möglicherweise rauslassen, die brauch einfach ihre Zeit.)
        Insgesamt möchte ich mein Stofflager abbauen. Das liegt nicht daran, dass es so arg groß wäre, sondern vielmehr daran, dass da zu viel Krempel drinliegt, der mir eigentlich gar nicht mehr wirklich gefällt. Somit ist mein Materiallager mehr Last als Lust und verstopft Kapazitäten, statt mir die Möglichkeit zu geben, direkt loswerkeln zu können. Hier möchte ich gerne mehr Anpassung an meine tatsächlichen Bedürfnisse.
        Außerdem möchte ich weiterhin bei ganz vielen Linkpartys mitmachen, neue erobern und dadurch noch mehr tolle Dinge sehen und Leute entdecken.

        Habt ihr gute Vorsätze für's neue Jahr oder findet ihr jahresbezogene Vorsätze prinzipiell blöd?

        Hey folks! Another year is almost over although I feel like it had just started. There was a lot of bad stuff in it, but to me personally, it was pretty nice.
        I managed to fulfill my New Year's resolution. That's why I just keep them the way they are and repeat them for 2017:
        • finishing at least twelve projekts
        • joining a lot of link parties
        What's new? I want to get rid of old shit - unfinished old projects I dragged along a long time and fabric I bought some time ago that I do not like so much now. I'm looking forward to doing so!

        How about you? Do you have New Year's Resolutions - or do you think they are a waste of time?

        Dienstag, 20. Dezember 2016

        [Award] Liebster Blog

        Larissa und Karo von Quietschfideles haben mich bereits im Oktober für den Liebster Blog-Award nominiert und zwar mit sehr lieben Worten:
        Sabrinas Blog versorgt uns insbesondere mit spannenden Einblicken in ihre Nähideen und DIY-Projekte. Sie schreibt dazu wunderschöne Texte und ihre Ideen finden wir total kreativ und inspirierend!
        Herzlichen Dank, die Damen! Ich habe mich sehr gefreut - und freue mich immer noch.
        Die beiden haben wie üblich auch ein paar Fragen an mich gerichtet, die ich natürlich gerne beantworte - geht das nur mir so, oder erfahrt ihr auch gerne Zeugs über die Leute, deren Blogs ihr lest?

        1. Wie kam es zu deinem Blog und warum konzentrierst du dich gerade auf deine speziellen Themen?
        Ich schreibe gerne. Wenn ich keinen Blogpost tippe oder im Büro an einem Satz feile, verfasse ich vermutlich gerade eine Notiz in meinem Kalender oder - besonders fancy - einen handgeschrieben Brief an eine gute Freundin. Ohne einen Raum zu sein, wo ich schreiben kann, stimmt mich unzufrieden. Da kommt mir ein Blog selbstverständlich entgegen.
        Die Themen haben sich ganz natürlich ergeben, denn es sind grob gesagt die Dinge, denen ich mich in meiner freien Zeit am intensivsten widme und über die ich am meisten erzählen kann.

        2. Auf welchen Post bist du besonders stolz? Hat dieser auch besonders gutes Feedback von deinen Lesern bekommen?
        "Stolz" ist das falsche Wort, aber dieser Post liegt mir am Herzen. Das liegt nicht am Post an sich, sondern an dem Projekt, das ich damit vorgestellt habe: der Backpatch meiner Kutte, ihr Herzstück. Darauf bin ich nämlich tatsächlich stolz. Man muss schon ziemlich genau hinschauen, um zu erkennen, dass er von Hand gestickt wurde.
        "We Are The Media": Mein Amanda Palmer-Backpatch macht mich tatsächlich stolz. // My backpatch makes me proud.
        Wenn ich gutes Feedback allein in Kommentar-Quantität messen würde, müsste ich zugeben: übermäßig gut kam dieser Post bei meinen Lesern nicht an. Allerdings habe ich ziemlich begeisterte Kommentare bekommen, darunter sogar von einer Freundin, die normalerweise nicht kommentiert. Für mich wiegt das ziemlich schwer.

        3. Was erhoffst du dir für die Zukunft von deinem Blog?
        Ich habe keinen Fünf-Jahres-Plan, an dessen Ende die gestickten Teetassen meine Miete finanzieren sollen oder so. In erster Linie hoffe ich, dass ich weiterhin so viel Freude daran haben werde, sie regelmäßig zu füllen und dabei in Kontakt mit so vielen inspirierenden Leuten bleibe. Zu diesem Zweck bin ich gerade motiviert, noch intensiver an Linkpartys und gemeinsamen Blogger-Aktionen mitzumachen. Mal sehen, was mir da schönes begegnet.

        4. Wie planst du deine Blogbeiträge?
        Wenn ich Zeit und Muße habe, produziere ich mehrere Beiträge "auf Halde", die ich dann auf mehrere Wochen verteile. Dabei bemühe ich mich, DIY und andere Themen möglichst gut gemischt anzubieten. Um mein Pulver nicht allzu schnell zu verschießen, beschränke ich mich derzeit meist auf zwei Posts pro Woche, mit denen ich an unterschiedlichen Linkpartys teilnehme - je nach dem, welche mir am passendsten erscheint.

        5. Was machst du, wenn du nicht gerade bloggst?
        Sofern ich nicht gerade arbeite (und in diesem Rahmen ebenfalls schreibe), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich Tee aus einer riesigen Tasse trinke, ein Hörbuch höre und Hexagone aneinandernähe - was dem Blog dann wieder zugute kommt.
        Wenn die Sonne scheint, streune ich vielleicht auch durch einen Wald in der Nähe und freue mich darüber, wie schön beispielsweise Stuttgarts Umgebung ist.

        Das Café Tasso gehört zu meinen Lieblingsorten. // Café Tasso in Berlin is one of my favourite places.
        Bei Regen wiederum könnte es sein, dass ich mich in einem Bücher-Antiquariat durch Hunderte oder Tausende jüngerer und älterer Schwarten grabe und hin und wieder entzückt quietsche, wenn ich einen weiteren Schatz entdeckt habe. In Berlin würde ich euch zum Beispiel das Café Tasso empfehlen, weil die neben tollen Büchern für unschlagbare 1,50 € auch wahnsinnig leckeren Kuchen anbieten. Sehenswert ist definitiv auch die Geisterschmiede, denn ich habe noch nie so viele Bücher auf einem Haufen gesehen - und das meine ich wörtlich: In der Mitte des Hauptverkaufsraums liegt ein riesiger Bücherstapel von mehreren Kubikmetern.

        6. Wer oder was inspiriert dich?
        Die Inspiration prasselt von überallher auf mich ein - Gespräche mit kreativen Freunden und Kollegen, die mir von eigenen Projekten erzählen; Blogs, die ich regelmäßig lese; Instagram-Accounts, denen ich folge (derzeit vor allem Illustratoren - also gar nicht mein eigenes Betätigungsfeld); Musiker und Autoren wie beispielsweise Amanda Palmer, Neil Gaiman oder Terry Pratchett, deren Output mich beim Werkeln begleitet; Pinterests mit all seinen abonnierten und algorithmusgestützen Vorschlägen... Das alles ergibt einen gleichmäßigen Strom an kreativen Ideen, die mir durch den Kopf flattern, sich gegenseitig anstupsen und dann etwas völlig Neues ergeben.


        7. Was ist dein Wundermittel gegen schlechte Laune?
        Schlafen, am besten mit "Die Stadt der Träumenden Bücher" von Walter Moers im Hintergrund.  Damit wird alles besser.
        Wenn Schlaf gerade keine Option ist, schwöre ich auf gute Musik. Derzeit höre ich zum Beispiel gerne das Album "The Uncanny Valley" von Perturbator. Das bringt mich in Schwung und hält mich davon ab, trübe in die Gegend zu starren. Wenn der Schwung dann erstmal wieder gegeben ist: Anderen eine Freude zu machen, erfreut einen auch selbst.

        8. Was war die letzte Gelegenheit oder das letzte Ereignis, das bei dir für das Gefühl gesorgt hat, du könntest die ganze Welt umarmen?
        Ehrlich gesagt: Viel wichtiger finde ich persönlich ja, dass es regelmäßig kleine, tolle Momente gibt, die für ein einigermaßen stetiges Zufriedenheitsgefühl sorgen. Die Freude des Lieblingsmenschen beim Anblick des Pelle-Wärmekissens. Eine Ziege, die voller Genuss die Augen schließt, wenn man ihr Kinn krault. Ein liebevoll angerichtetes Frühstück, nach dessen Verspeisung man tolle Bücher im Antiquariat vorfindet. Ein Waldspaziergang zu einem Ort meiner Kindheit, der genauso schön war, wie ich ihn in Erinnerung hatte (nur viel kürzer). Ein Überraschungsgeschenk im Briefkasten, von dem ich euch noch erzählen werde. Wenn das gegeben ist, braucht es die ganz großen Weltumarmungs-Bedürfnis-Momente gar nicht so dringend.

        9. Wärst du gerne in einem anderen Land geboren? Wenn ja, in welchem und warum?
        Ich bin eigentlich ganz zufrieden damit, in Deutschland geboren zu sein. Viel wichtiger als die Frage, woher man kommt, ist doch, wohin man geht, wenn man dann irgendwann alleine laufen kann. Was das betrifft, steht Finnland nach wie vor und immer wieder weit oben auf meiner Liste. Tatsächlich ist der Nummer 1-Grund, weshalb ich irgendwann das Autofahren meistern will, der Wunsch nach einem Roadtrip durch Finnland und Schweden. Und auch darüber hinaus ist die Liste der Orte und Länder, die ich einmal besuchen möchte, noch ziemlich lang.

        Der Dom in Turku, der ältesten Stadt Finnlands. // The cathedral of Turku, Finland's oldest town.

        10. Gibt es etwas, was du momentan besonders vermisst?
        Die Möglichkeit, mich ohne Zeitverlust kreuz und quer durchs Land - oder noch besser: durch die Welt - zu beamen. Nicht nur, weil ich reisewütig wäre und meine To Travel-Liste abarbeiten wollen würde. Sondern hauptsächlich, weil sich meine besten Freundinnen, der Lieblingsmensch und diverse andere tolle Leute in mehreren hundert Kilometern aufhalten (und das natürlich in ganz unterschiedlichen Richtungen!). Spontane Feierabendbierchen, Werkelrunden oder Café-Frühstücke sind daher mit ziemlich vielen Menschen in meinem Leben nicht möglich - und ja, das vermisse ich. Aber zum Glück ist auch Stuttgart ganz und gar kein trostloser Ort, an dem ich keine lieben Kontakte hätte!

        Dear international readers, as this wall of text is immensely long, I set the translation aside. I hope you don't mind!

        Freitag, 16. Dezember 2016

        Proud Member of S.P.E.W.

        Seit Ende November habe ich euch den einen oder anderen Teaser für ein grünes besticktes Wichtelgeschenk gezeigt. Jetzt ist es fertig und bei seiner neuen Besitzerin angekommen, die es zum Glück gerne mag.

        "Es" ist ein Patch, den sie auf ihre Non-Metal-Kutte nähen möchte, auf der sie unter anderem verschiedene Fandoms verewigen möchte. Ich habe mich für Harry Potter und den Hauselfen Dobby entschieden:

        Die tolle Illustration ist nicht von mir, sondern von Clankwerks - wer also Verwendung für einen Sticker hat... //
        I found this awesome illustration over at Etsy as a sticker. Maybe you know someone who might need one?
        In der Welt von Harry Potter sind Hauselfen kleine, gnomartige Diener, die Zauberern den Haushalt führen. Faktisch handelt es sich um Sklaven, die magisch an ihre Familien gebunden sind und sich nicht selbst aus den teils grausamen Besitzverhältnissen befreien können. Als Harrys beste Freundin Hermine - in eine nicht-magische Familie geboren - von diesen Zuständen erfährt, ist sie empört und gründet S.P.E.W., die Society for the Promotion of Elfish Welfare, um sich für die Verbesserung der Situation der Hauselfen einzusetzen.

        Übrigens ein druchaus kritisierbares Unterfangen, wie beispielsweise hier sehr ausführlich geschehen. Auch wenn ich der Autorin nicht in jedem Punkt zustimmen würde, sind da sehr gute Denkanstöße mit dabei. Wichtig sind für mich in erster Linie zwei Dinge: zum einen, dass sich Hermine überhaupt für benachteiligte Gruppen einsetzt und zum anderen, dass sie mit der Zeit lernt, wie sie das besser machen kann. Deswegen habe ich keinerlei Scheu jemanden mit einem S.P.E.W.-Patch herumlaufen zu lassen.

        Gestickt habe ich diesen Patch wie üblich mit Nähgarn - weißes Garn auf dunklerem Grund wird unordentlicher als schwarzes Garn auf hellerem Grund, habe ich dabei festgestellt:

        Detailfoto für all die winzigen Stiche. // Close-up to show you all the tiny stitches.
        Mit dünner Vlieseline hinterbügelt und mit einem weiteren Stück Stoff verstürzt, ist dieses kleine Stück geeky fandon stuff nun bereit, der großen, weiten Welt präsentiert zu werden.

        Und weil ich mich sehr darüber freue, dass mein Wichtelgeschenk so gut ankam, darf es hiermit rüber in die Freutagssammlung - und als erstes fertiges Vorweihnachtsgeschenk auch noch zu Finish it up Friday.
        Edit: Weil made with Blümchen mich so lieb eingeladen hat, findet ihr den Post auch in ihrer tollen Linkparty zu handgestickten Projekten. Und auch zu lottapeppermints wundervoller Nerd 'n' Geek Love-Linkparty passt dieser Patch ganz wunderbar. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin!

        During the last couple of weeks I showed you some teaser pictures of my Secret Santa present. Now it's not only finished but also shipped and received by its happy owner. "It" is a Harry Potter related patch featuring house elf Dobby who is one of the owner's favourite characters.

        For all of you who might not know: house elfs are small creatures who do all the household stuff in rich wizard's homes. Often, they are treated pretty badly but as they are magically bound to their family they can not leave them. Harry's best friend Hermione is disgusted by this treatment of fellow magical creatures and wants to help them by founding a group called S.P.E.W. (Society for the Promotion of Elfish Welfare). This post says a lot about how her actions are not as good as intended. Still, I like the way Hermione cares for fellow people - and the way she improves in doing so correctly. Thus I was perfectly happy to stitch this patch - and I am even happier that its new owner likes it that much. 
        As this is my first finished kind-of-Christmas present, I'd like to show it at Finish it up Friday. 

        Sonntag, 11. Dezember 2016

        [7 Sachen] ohne Katze

        Auch diese Woche zeige ich wieder sieben Sachen, die ich am Wochenende mit meinen Händen gemacht habe - unabhängig davon, ob sie eine Sekunde oder mehrere Stunden gedauert haben.

        One click to listen to a new podcast episode.
        Den Samstagvormittag über habe ich auf den DHL-Boten gewartet. Damit das nicht zu stupide wird, habe ich mir dabei die neueste Episode des Lila Podcasts angehört und mich anschließend auch gleich in den Shownotes umgeschaut. Das Gespräch zwischen Emma Watson und Caitlin Moran (hier zu finden) fand ich auch sehr spannend zu hören.

        Reading "His Dark Materials" again. I think I never read the English original before.
        Anschließend war ich beim Friseur und verbrachte dort eine Menge Zeit damit "Northern Lights" von Philip Pullman zu lesen. Auf deutsch kannte ich das schon mehrere Jahre, aber die Originalsprache ist halt doch jedes Mal noch ein bisschen besser.
        Falls jemand die dreiteilige "His Dark Materials"-Reihe noch nicht kennt: Sie handelt von Lyra, einem Mädchen, das zusammen mit ihrem Dæmon Pantalaimon halbwild im College einer Welt aufwächst, die unserer ziemlich ähnlich ist. Allerdings führt ihr Schicksal sie in die Arktis, wo sie auf Hexenclans und sprechende Eisbären trifft. Diese Reise stellt alles auf den Kopf, was sie über ihre Welt - und sich selbst - wusste. Die Welt, die Pullman hier entwirft, hat mich jedes Mal in den Bann gezogen. Schon allein das Konzept des Dæmons, einer Art sprechender tierischer Begleiter, zu dem jeder Mensch eine ganz besondere Bindung hat, macht es lesenswert. (Ja, ich würde sehr gerne wissen, welche Tierform mein Dæmon hätte.)


        Eating some kind of Tarte Flambee with salmon. Nom!
        Mit meiner Mutter habe ich den Sonntag über einen Ausflug nach Bad Wimpfen zum dortigen Weihnachtsmarkt gemacht und es mir dort gut gehen lassen. Hitzkuchen mit Lachs und Lauch...

        Drinking some kind of mulled wine. Nomnomtastic!
        ... und Apfelglühmost haben uns warm gehalten. Warm war auch die titelgebende Katze, von der ich leider kein Foto habe. Aber sie war kohlrabenschwarz und plüschig und kam am Rande des Marktes zu mir, als ich in die Hocke ging. Ehe ich's mir versah, war sie auf meinen Schob gesprungen, rollte sich dort zusammen und begann zu schnurren. Wäre es nach mir gegangen, säße ich wahrscheinlich immer noch an Ort und Stelle und würde mir der grünäugigen Schönheit kuscheln.

        Bringing home spices and spice-scented soap.
        Wenn ich schon die Katze nicht haben konnte, habe ich mir wenigstens anderweitige Beute mitgebracht: geschrotete Chili und geräuchertes Paprikapulver sowie eine sehr lecker nach Gewürzen riechende Seife. Beuteschema: orange.

        Presenting the most beautiful earrings.
        Wieder zu Hause habe ich in fröhlicher Ignoranz des Datums ein Päckchen ausgepackt, dass mir eine meiner Lieblingsfreundinnen geschickt hat. Sind die Ohrringe nicht übel geil? Solange ich Schals trage, sind sie tatsächlich etwas zu lang und verheddern sich. Aber ich wage zu behaupten: Das werden die Ohrringe des nächsten Frühlings! Meine innere Hexe (ja, mit imaginärer schwarzer Katze auf der Schulter!) ist entzückt.

        Decorating my orchid.
        Zusammen mit den Ohrringen kam auch ein wenig Weihnachtsdekoration. In Ermangelung eines Nadelbaumes präsentiert diese nun meine Orchidee - ich finde, sie macht das sehr gut.

        Vielleicht schaffe ich es heute Abend ja, doch noch Nadel und Faden zur Hand zu nehmen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Aber vorher schaue ich noch bei Anita vorbei und schaue nach, wie andere Leute ihren Sonntag verbracht haben.

        Kommt gut in die neue Woche!

        Last week I had a lot of crafty pictures for you - today I have to admit that I did not touch needle and thread at all. It's Christmas market season, so I spent all day with my mum in a beautiful medieval town, petting random cats, buying spices and drinking mulled wine. 

        How did you spend your weekend?

        Mittwoch, 7. Dezember 2016

        Daisy ist wieder gesund!

        Das ist Daisy. // This is Daisy.
        Erinnert ihr euch noch daran, dass ich euch im Juli 2015 erzählt habe, dass meine Nähmaschine Daisy krank sei?
        Kurz darauf lief mir eine neuere gebrauchte Maschine über den Weg, so dass Daisys Gang zum Nähmaschinen-Doktor nicht mehr so weit oben auf meiner Prioritätenliste stand. Ich brachte sie zurück zu meinen Eltern, um meine wechselnden WG-Zimmer (Zwischenmieten - mehrere hintereinander) nicht mit ihr zu füllen und dachte, ich könne sie ja dann bei Gelegenheit entsorgen.

        Da hatte ich aber meine Rechnung ohne meine Familie gemacht. Hier wird nämlich nichts weggeworfen, was man doch bestimmt noch reparieren und gebrauchen kann. Mein Opa beschloss, sich der Sache anzunehmen. Er schraubte, putzte und ölte was das Zeug hielt (sogar der Reißverschluss des Nähmaschinenkoffers wurde frisch geschmiert!), bis Daisy wieder schnurrte wie ein Kätzchen. An diesem Punkt trat dann meine Oma auf den Plan, suchte eine ihrer eigenen Unterfadenspulen heraus und testete Fadenspannung und Konsorten, bis die Probestoffe keine Ölflecken mehr hatten.

        Mittlerweile wohnt Daisy wieder bei mir. Was soll ich sagen? Ihre neue, nach wie vor namenlose Kollegin ist seitdem wieder im Karton verschwunden. Denn durch diese Aktion ist mir Daisy noch ein bisschen mehr ans Herz gewachsen. Und weil ich sie ebenso gerne mag wie die Tüftelbegeisterung meiner Familie, schiebe ich diesen Post zu Frollein Pfau.

        Daisy heißt übrigens so, weil sie mir von einem Bekannten mit dem Spitznamen Ente vermacht wurde, dessen Oma sie ursprünglich gehörte...

        Haben eure Nähmaschinen auch Namen? 

        I told you last year that my sewing machine Daisy was broken. I planned to have her repaired but then I found a newer one and wanted to get rid of her - sometime in the future. But my family had other plans: My Grandpa wanted to try and repair her. He did - after some months in his care, Daisy purrs like a little kitten. Since she lives with me again, I don't even look at her younger (and still nameless) colleague.

        Do your beloved sewing machines have names?