Mittwoch, 3. Mai 2017

[3 of a kind] I can not live without

Diesen Monat möchte Sas gerne wissen, ohne welche drei Dinge wir nicht leben könnten (respektive wollten). Im ersten Moment war ich versucht, darauf wahrheitsgemäß "Unterkunft. Klopapier. Kühlschrank." zu antworten, aber ein bisschen persönlicher darf es dann doch werden, deswegen steht hier auch nicht "Laptop, Smartphone, Stromanschluss".

An diesem Punkt der Überlegung wurde es dann aber auch schon wieder schwierig. Ich habe gerne Dinge um mich, die mir gefallen, obwohl sie vielleicht keinen großen praktischen Wert haben - eine Minimalistin bin ich also ganz und gar nicht. Allerdings habe ich während meines Auslandssemesters trotzdem vier Monate lang aus einem Koffer gelebt und dabei erstaunlich wenig vermisst. Im Jahr darauf bin ich dann mehrfach umgezogen und hatte in all diesen Zwischenmiete-WGs immer nur wenig Gepäck dabei. Ein paar Gegenstände sind mir aber wichtig genug, dass ich sie in jede (Übergangs-)Wohnung mitgenommen habe:
Mein schwedisches Eulen-Teelicht war auch in Finnland mit dabei.
Dieses weiße Eulen-Teelicht hat mir vor Jahren eine Nähkromantin auf einem unserer Forentreffen geschenkt. Wir kannten uns bis zu diesem Abend nicht, aber sie kam mit einem kleinen Päckchen auf mich zu: "Ich musste beim Einkaufen an dich denken und habe es dir mitgebracht. Hoffentlich findest du das jetzt nicht total creepy!" Fand ich nicht. Ich war gerührt über diesen Geste, obwohl wir uns damals noch gar nicht nahestanden. Mittlerweile sehen wir uns nach Möglichkeit mindestens einmal im Jahr, obwohl sie nicht mal im selben Land wohnt.

Meine treue Begleiterin Schuhu, auch als praktisches Reisekissen gut zu gebrauchen.
Das ist Schuhu. Meine beste Freundin, das Hörnchen, hat sie mir vor der Abreise nach Finnland geschenkt, weil sie so flach und kompakt ist, dass man sie nicht nur gut in den Koffer packen, sondern auch als Kissen nutzen kann. Letzteres habe ich auch schon getan, beispielsweise in der ersten Zeit in Finnland, als ich noch kein Bettzeug hatte. Auch auf anderen Reisen durfte Schuhu mich schon begleiten. Und für frisch gepiercte Ohren war die Rundung auch schon mehrmals eine echte Wohltat!

Mein handgenähtes Patchwork-Nadelkissen.
Stellvertretend für Nähzeug zeige ich euch hier mein liebstes Nadelkissen. Wenigstens eine kleine Menge Nadel und Faden möchte ich auch immer bei mir tragen. Ich habe zum Beispiel in Finnland nur ganz wenig gestickt. Aber es war mir unheimlich wichtig, dass ich ein paar verschiedene Garnfarben und Nadeln dabei habe. Nähen ist einfach ein großer Teil von mir - selbst wenn ich es phasenweise nicht praktiziere.

Auf welche drei Dinge möchtet ihr nicht verzichten? Ich freue mich, wenn ihr es mir in den Kommentaren oder bei Sas verratet. 

Kommentare:

  1. Hui, ich bin gleich mal mit eingestiegen bei der Aktion. Meine drei Dinge findest Du also auf meinem Blog. :)
    Deine Eulen-Affinität finde ich sehr sympathisch - ich besitze auch die ein oder andere...
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. Sehr cool! Ich freu mich, dass ich dich auf etwas stubsen konnte!
      Ja, die Eulenaffinität... Vor gefühlten hundert Jahren (kurz vor dem Hype) haben Freundinnen mir mein erstes Paar Eulenohrringe geschenkt. Kurz darauf war ich bekannt als "das Eulenmädchen". :D

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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    2. Bei mir sitzt mittlerweile eine dauerhaft auf dem Unterarm - und ich kann mich nicht erinnern, seit wann ich Eulen mag, es war irgendwie schon immer so. Und ihr Kontext zu Büchern ist natürlich auch sehr reizvoll! :D

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    3. Bei mir soll gerne noch eine auf die Schulterblätter. Oder auf einen Oberschenkel. Ich bin mir nur einfach immer noch nicht sicher. :D

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    4. Ja, das kenne ich auch - Motive habe ich noch so einige im Kopf, nur wohin? :) Die Eule hat von ganz alleine ihren Platz gefunden, das war von einer Sekunde zur anderen ganz klar. So ist es irgendwie immer bei meinen Tattoos gewesen - irgendwann hat es sich ergeben.

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    5. Dann gebe ich mal die Hoffnung noch nicht auf, dass es bei mir auch irgendwann so weit ist. Ich meine, die Tattoos laufen mir ja nicht weg, bis ich mir nicht ganz sicher bin. :)

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  2. Awww, das mit dem Teelicht ist ja total lieb ♥ Magst du Eulen so sehr, dass man dabei an dich denken muss? ;)

    Mir fällt beim Lesen deines Posts auf, dass ich gar kein Kuscheltier (oder ähnliches) habe, das mich begleitet. Ich glaube, ich bin da relativ unsentimental ;) Mein Herzblatt hat z.B. ein Kissen, das auf Reisen immer mit muss, während ich mich mit fast allem abfinden kann, was in Hotels oder anderem bereit liegt.

    Liebe Grüße
    Sas

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    1. Ja, offenbar schon. In meinem Nähforum kennen mich ein paar Leute als "das Eulenmädchen mit dem weiß-grünen Quilt". ;)

      Ich hatte auch ganz lange kein Kuscheltier - Schuhu habe ich bekommen, als ich schon 24 war. :D
      (Und dann gibt es da noch ein Kissen, dass der Lieblingsmensch mir einmal leihweise gegeben hat. Das wird auch manchmal unterwegs beschmust.)

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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    2. *lach* okay... ich hatte so ne Phase, da hat mir jeder Frösche geschenkt. Ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam, aber ich mochte die und schon haben sich alle gedacht: hey, dann schenken wir ihr doch einen.

      Ich muss ja zugeben, dass in unserem Bett zwei Bären leben, die auch schon mal ein Eigenleben entwickeln, aber die bleiben eben auch da ;)

      Liebe Grüße
      Sas

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    3. Jaaa, so ähnlich habe ich mich mit meinen Eulen auch manchmal gefühlt. :D Mittlerweile hat es aber etwas abgenommen...

      Das mit den Bären klingt aber auch sehr putzig. :D

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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    4. Bei mir war es Gott sei Dank irgendwann ganz vorbei. Ich hatte nämlich schon keinen Platz mehr für die grünen Viecher ;)

      Ähm, ja, putzig kann man das auch nennen :D Es ist manchmal schon sehr kindisch und grenzwertig gestört. Aber immerhin unterhält es auch :p

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    5. Ich finde ja, dass gegen ein bisschen kindischen Blödsinn an den richtigen Stellen überhaupt nichts einzuwenden ist. :D

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  3. eine wirklich schwierige frage... ich wüsste jetzt gar nichts zu nennen. mit ausnahme des klopapiers... aber spannend, was sich andere da so rausziehen.
    liebe grüße,
    jule*

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    1. Ich sehe gerade bei Freunden, wie wichtig eine sichere Unterkunft ist - respektive wie beschissen es ist, tatsächlich obdachlos zu sein. Und ich find's sehr verstörend, daher ist die Unterkunft gerade meine Nummer eins in diesem Block.
      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  4. "Unterkunft. Klopapier. Kühlschrank."
    *gacker*
    Das sind jetzt natürlich ungleich nettere und persönlichere Gegenstände! Schuhu gefällt mir ja besonders, weil so ein Eulenkissen praktisch und putzig gleichzeitig ist. =)
    LG
    Centi

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    1. Ja, putzig und praktisch ist eine sehr gute Kombination!

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  5. Oh, ich mag deine erste Antwort eindeutig am liebsten, einfach weil sie so schön spontan und ehrlich ist. Bei mir wären es: warme Dusche (welch Segnung der westlichen Zivilisation! seit ich mal monatelang auf einer Forschungsreise nur im Fluss baden oder kalt duschen konnte), Papier und Bleistift, meine Matratze für guten Schlaf. lg, Gabi

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    1. Uuuh, das kann ich mir vorstellen, dass man warme Duschen dann ganz oben auf die Liste setzen möchte. Klingt aber massiv spannend, deine monatelange Forschungsreise abseits der westlichen Zivilisation. Darüber bin ich bei dir bislang nicht gestolpert, aber jetzt denke ich so über das Bild nach, das ich mir so von dir gemacht habe und denke: "Ja. Das kann ich mir gut vorstellen." :)

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  6. Ui, jetzt wäre ich aber mega-gespannt (und auch ein bisschen nervös), was Du Dir von mir für ein Bild gemacht hast und wie das mit der Realität zusammenpassen würde. Ich war ja im Hauptberuf Ethnologin und habe für die Diplomarbeit (heute würde man sagen: Master) eine Feldforschung im Amazonasgebiet gemacht. Ganz klassische Initiation in die Zunft der Ethnologen, "weit weit weg" irgendwo im Nirgendwo, bei der dortigen indigenen Bevölkerung und so. Kleine Dörfer, kein Strom, fließend Wasser nur im Fluss. Wenn es dich interessiert: ein bisschen habe ich darüber letztes Jahr bei der Postkarten-Tausch-Aktion geschrieben. Wenn du bei mir am Blog nach "Stadt Land Fluss" suchst, findest du es. lg, Gabi

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    1. Puh, das ist jetzt richtig schwer in Worte zu fassen, merke ich. Aber dadurch, dass du auf deinem Profilbild ungeschminkt (oder nur ganz leicht geschminkt?) so direkt und mit nur einem leichten Lächeln in die Kamera guckst, wirkst du auf mich sehr unerschrocken, ernsthaft und offen und so... unluxuriös, wenn das ein Wort ist. Wie jemand, der zumindest in seiner Optik keine Schutzschilde aufstellt und sehr nahbar ist. Dazu kommt natürlich dann auch noch der Nachhaltigkeitsbezug in deinen Blogposts, was diesen optischen Eindruck dann auch wieder unterstreicht.
      Ich hoffe, das klingt jetzt nicht irgendwie doof. Ich gehe jetzt jedenfalls "Stadt Land Fluss" suchen und lesen, ich bin nämlich neugierig. :D

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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