Sonntag, 9. Juli 2017

[Samstagstee] am Sonntag

Samstagstee mit Lektüre und kunterbunten Hexagonen - beides werdet ihr bald wiedersehen.
Hallo ihr Lieben,

long time no see. Dass ich zu Hause kein Internet mehr hatte, hatte ich ja berichtet. Deswegen wollte ich meine Fortbildung in Kulmbach unter anderem nutzen, um im Hotel ein paar Blogposts vorzubereiten. Ich hätte auch Dinge zu erzählen gehabt, zum Beispiel habe ich "Wonder Woman" im Kino gesehen (und fand ihn eher mies), habe einen feministischen Post für Frau Jules Sammlung politischer Handarbeiten zur Hälfte geschrieben und mich riesig über das "Ja!" zur Ehe für alle gefreut...

Aber zur selben Zeit ist eine Frau gestorben, die ich sehr mochte. Hätte ich gewusst, wie wenig Zeit wir haben würden, hätte ich sie öfter getroffen, häufiger Kontakt gehabt, ... So kannte ich sie viel weniger gut, als ich wollte. Aber trotzdem wird sie mir in Erinnerung bleiben als einer der freundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe, liebevoll und mit weit offenen Armen - bereit, mich von der ersten Minute an in ihr Herz zu schließen. Sie ist jetzt seit zwei Wochen tot und ich glaube, so richtig ist das immer noch nicht bei mir angekommen.

Aber zumindest habe ich es geschafft, mir wieder Internet zu beschaffen, so dass ich euch in den nächsten Wochen wieder mit Netzfunden, Werkeleien und Buchrezensionen beglücken kann. Es ist schön,wieder hier zu sein und an Andreas Samstagstafel verspätet Platz nehmen zu können.

Habt eine wundervolle Woche - und sagt euren Lieblingsmenschen, dass ihr sie mögt.

Kommentare:

  1. ouh man, was für ein mist... virtuelle umarmungen sind zwar irgendwie schräg, aber ich schicke dir meine besten gedanken. ich hoffe, dass du die internetfreie zeit für seelenpflege nutzen konntest. manchmal ist ein unfreiwilliges "digital detox" ja auch ganz hilfreich.
    liebst,
    jule*

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    1. Danke dir. Ich hatte zum Glück ganz wundervolle Menschen um mich auf der Fortbildung, die mich gut abgelenkt haben. Dadurch waren diese Wochen dann trotzdem durchzogen von ganz vielen wundervollen Momenten. Allein zu Hause und ohne Internetablenkung wäre das viel hässlicher gewesen, denke ich.

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  2. Hallo Sabrina,

    das ist ja traurig :(.
    Ich drück dich virtuell und wünsche dir alles Gute!

    Lieben Gruß,
    Sonja

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    1. Danke dir vielmals!

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  3. Freud & Leid liegen da quasi eng beieinander in deinem momentanen Leben...
    Ich wünsche dir alles Gute für die nächste Zeit!
    ❤️ lichst
    Astrid

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  4. Lass' Dich still in den Arm nehmen, Sabrina. Herzlichst, Nicole

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  5. Liebe Sabrina,
    ich freue mich, dass ich durch den Samstagsplausch zu dir gefunden habe und werde unbedingt öfter hier herein schauen.
    Seit März betrauere ich eine Freundin, die ich vor vielen Jahren im Netz kennengelernt hatte. Es ist damals ganz schnell auch eine sehr gute Freundschaft im echten Leben daraus geworden. Und seit sie nicht mehr da ist, vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht denke: Das würde ich ihr gern erzählen, zeigen, danach könnte ich sie fragen, sie wüsste das. Für mich ist sie immer noch da. In meinen Gedanken und in meinem Herzen. Wahrscheinlich geht es dir ähnlich mit dieser Frau, die du vermisst. Und wahrscheinlich sind die Menschen wirklich noch unter uns, so lange wir an sie denken.
    Eine gute Woche wünsche ich dir.
    Auf bald, die Mira

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    1. Dankeschön, liebe Mira. Tut mir sehr leid, dass du so eine liebe Freundin verloren hast. Aber der Gedanke ist wirklich tröstlich, dass die, die wir lieben, nie wirkich weggehen.

      Alles Gute,
      Sabrina

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  6. Liebe Sabrina
    Dein Verlust tut mir sehr Leid... Es ist oft so, dass man, zu, spät realisiert, was man hätte anders machen wollen. Trotzdem bin ich sicher, ihr musstet genau diesen Weg zusammen gehen.
    Ganz liebs Grüessli
    Katja

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    1. Liebe Katja, ja... und eigentlich weiß man ja, dass man Dinge nicht aufschieben sollte. Aber es hat ja auch keinen Sinn, sich deswegen lange zu grämen. Man kann es einfach nur in Zukunft besser machen und manche Dinge nicht vor sich her schieben, bis es zu spät ist.

      Viele liebe Grüße,
      Sabrina

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  7. Manchmal wünscht man sich, man könnte an der Uhr drehen. Traurig, wenn man merkt, daß einem die Zeit mit einem besonderen Menschen gestohlen wird.
    Herzlichst,
    Andrea

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    1. Ja - an der Uhr drehen und dem früheren Ich in den Po treten, damit es schneller die Dinge tut, die jetzt nicht mehr möglich sind.
      So bleibt das Lernen für die Zukunft: Menschen öfter sagen, dass man sie mag - und ihnen die Geschenke machen, die man ihnen machen möchte, bevor es zu spät ist.

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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