Samstag, 2. September 2017

[Samstagstee] mit Netzfunden

Ehrlich gesagt: Das ist Kakao vom vergangenen Sonntag. In meinem herzallerliebsten Café Tasso in Berlin.
Hallo ihr Lieben!

Viel zu lange schon habe ich nicht mehr an Andreas Plauschtafel Platz genommen, aber heute ist es endlich mal wieder so weit. Allerdings muss ich gestehen, dass ich diesen Beitrag vorbereite und es erst im Laufe des Wochenendes schaffen werde, bei euch vorbeizuschauen. Ich bin nämlich schon wieder unterwegs! Nach mehreren Wochenenden auf Festivals oder beim Lieblingsmenschen in Berlin, gönne ich mir nicht etwa eine Ruhepause, sondern sause zur Besten nach München. Dort will ich heute lernen, wie man Bier braut. Ich bin ganz schön gespannt...

Als ich Sonntagnacht verspätet aus Berlin zurückkam, warteten meine Briefwahlunterlagen auf mich. Mittlerweile habe ich die Zettel sogar schon ganz strebsam ausgefüllt und zur Post getragen. Einfach fand ich das dieses Mal überhaupt nicht. Aber in den Weiten des Internets gibt es natürlich hilfreiche unterstützende Tools. Der Wahl-O-Mat ist ja hinreichend bekannt, nehme ich an. Anhand 38 Thesen, die sowohl insgesamt 32 Parteien als man selbst beantwortet, wird die Übereinstimmung mit eben jenen Parteien erreichnet. Neu war mir DeinWal.de. Dieses Tool ist nicht nur putzig illustriert, sondern auch reichlich aufschlussreich. Anhand diverser Fragen zu verschiedenen Politikfeldern errechnet sich am Ende die eigene Überschneidung mit verschiedenen Parteien. Der Clou daran: Anders als beim Wahl-O-Mat werden dafür keine hypothetischen Stellungnahmen von Parteien herangezogen, sondern die konkreten Entscheidungen in Abstimmungen der vergangenen Legislaturperiode. Das empfinde ich persönlich als "zuverlässiger". Wer allerdings seine Stimme lieber einer ganz kleinen Partei geben möchte, zieht hier natürlich keine Erkenntnisse draus und ist beim Wahl-O-Mat besser aufgehoben. Fun-Fact: Die Ergebnisse beider Tools waren bei mir sehr vergleichbar. Und obwohl sie mir keine Entscheidung abnehmen können, fand ich sie dennoch ziemlich hilfreich.

Lesenswert fand ich dieses Interview des ZEIT Magazins mit der Soziologin Jutta Allmendinger. Ihre These: Der Arbeitsmarkt ist auf die Bedürfnisse von Frauen und ganz besonders Müttern so schlecht ausgerichtet, dass für viele bis heute der Rückzug daraus verlockender ist. Und das, obwohl Berufstätigkeit für Männer wie Frauen identitätsstiftend ist.

Habt ein traumhaftes Wochenende!

Kommentare:

  1. Das ist interessant, ich bin deinem Link du DeinWal gefolgt, habe mich da durchgeklickt und am Ende festgestellt, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen, meine Antworten mit der Partei übereinstimmten, die ich ohnehin wählen werde.
    Da du das erst lesen wirst, wen du aus München zurück bist, hoffe ich, du hattest viel Spaß dort beim Bierbrauen.
    Beste Grüße
    die Mira

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    1. Vielen Dank, ich hatte tatsächlich ein schönes Wochenende.
      Voll gut, dass du da offenbar einen wirklich guten Riecher hast, welche Partei deine Interessen anscheinend gut vertreten hat. Ich finde solche Ergebnisse als Selbstvergewisserung sehr gut.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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  2. Hallo Sabrina,
    ich habe auch schon den Wal-O-Mat genutzt, da ich ihn super finde, um mir relativ schnell mal einen Überblick zu verschaffen, wie die großen Parteien zu den wichtigen Fragen stehen. Ich bin ehrlich gesagt nicht besonders bewandert im politischen Geschehen, aber wählen gehe ich natürlich, um keiner rechten Partei quasi meine Stimme zu geben indem ich nicht wähle.
    LG und ein schönes Wochenende
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,

      ich finde, das ist gerade im Moment auch eine der wichtigsten Motivationen, zur Wahl zu gehen!

      Liebe Grüße
      Sabrina

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  3. Oh, noch so ein Wa(h)ldingens! Bin schon von diversen Blogs verführt worden, sie auszuprobieren ;-)
    Jetzt wird also Bier gebraut nach deutschem Reinheitsgebot! ( Das ist immer das Einzige was dem Herrn K. zu deutscher Leitkultur einfällt...)
    Viel Spaß!
    Astrid

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    1. Stimmt, das ist ein guter Punkt zum Thema Leitkultur! (Ich habe vor ein paar Tagen einen Artikel oder so gelesen, in dem besonders sensibler Umgang mit Antisemitismus bzw. den Erinnerungen an das Dritte Reich als verbindendes Element genannt wurde. Das fand ich auch gar nicht so doof. Aber ich fürchte, im derzeitigen politischen Klima fände das Reinheitsgebot die größere Mehrheit.)

      Liebe Grüße
      Sabrina

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  4. Ach ja, der Wahlomat... ich habe im August in Deutschland schon meine Briefwahl abgegeben, bevor die Automaten an den Start gegangen sind, aber die Ergebnisse haben mich jetzt nicht wirklich überrascht, beziehungsweise ist es beruhigend, dass der Wahlomat wohl doch recht zuverlässige Einschätzungen erzielt.

    Viele Grüße,
    Hadassa

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    1. Voll gut! Ich nutze diese Automaten ja wirklich in erster Linie zur Selbstvergewisserung oder vielleicht auch noch, um im Falle eines inneren Schwankens zwischen zwei Parteien oder so, den Schubs in die richtige Richtung zu finden.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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  5. Ich werde sehen, was ich machen kann, mit dem Wetter.
    Ich mag diese Portale zum abchecken, welche meine Partei sein soll, nicht.
    Die Monster haben übrigens keinen Krümel übrig gelassen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Vielen Dank für deine Wetterunterstützung. :D
      Ich kann deine Monster da sehr gut verstehen.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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  6. Ich habe gerade beschlossen, das ich unbedingt in das Cafe Tasso muss.
    Auf den Wahlomat und Konsorten gebe ich nichts. Interessant nur zu sehen, was der für mich so ausspuckt.
    Hab eine schöne Woche,
    Andrea

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    1. Ja, du musst unbedingt ins Café Tasso! Jeder sollte da ganz dringend hin. Ab dem 23.(?) September (ungefähr) haben sie eine neue Ausstellung mit gestickten Porträts. Die möchte ich mir unbedingt anschauen. Wenn ich daran denke, Fotos zu machen, werde ich berichten.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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